Story Preview
Jeden Morgen trottete Rufin, der kleine Fuchs, den Waldweg entlang, um Beeren für das Frühstück zu sammeln. Sein rotbraunes Fell glänzte im gefleckten Sonnenlicht, während er seine Lieblingsmelodie summte. Aber wenn er den alten Teich erreichte, bewegten sich seine Pfoten immer schneller und sein Summen verstummte. Etwas lebte in diesem Wasser—etwas, das er sich nie richtig anzuschauen getraut hatte. Heute fühlte sich anders an. Als Rufin mit fest geschlossenen Augen vorbeihastete, hörte er es: ein sanftes Platschen, dann noch eines. Sein Herz raste. Was auch immer da drin war, es bewegte sich!
Rufin erstarrte mitten im Schritt, eine Pfote noch in der Luft. Das Platschen ging weiter—sanfte Wellen breiteten sich über die Teichoberfläche aus. „Was hat dieses Geräusch gemacht?" flüsterte er zu sich selbst, seine Stimme kaum lauter als die Brise, die die Blätter über ihm rascheln ließ. Schon seit er ein winziges Fuchskind war, lief er jeden Tag an diesem Teich vorbei, immer rennend, nie hinschauend. Seine Mutter hatte einmal erwähnt, dass etwas dort lebte, aber sie hatte geheimnisvoll gelächelt und das Thema gewechselt. Jetzt, allein auf dem Weg stehend, spürte Rufin eine seltsame Neugier. Vielleicht würde er heute endlich entdecken, welches Wesen den Teich sein Zuhause nannte.
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