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In der Ecke von Frau Chens Küchenarbeitsplatte lebte eine Gemeinschaft von Gemüse. Da waren stolze rote Tomaten, fröhliche orangene Möhren und elegante violette Auberginen. Aber hinter dem Salzstreuer versteckt saß Zumo, ein kleiner Knoblauch mit papierdünner weißer Haut. Er beobachtete das andere Gemüse beim Plaudern und Lachen. „Ich frage mich," flüsterte Zumo zu sich selbst, seine Stimme kaum lauter als das Ticken der Küchenuhr, „warum gehen alle weg, wenn ich näher komme? Was macht mich so anders als meine Freunde?"
Zumo hatte seit Tagen etwas Seltsames bemerkt. Immer wenn er näher rollte, um sich an einem Gespräch zu beteiligen, verzogen die anderen Gemüse ihre Gesichter und rutschten weg. Sogar die freundliche Möhre, die normalerweise mit jedem sprach, fiel plötzlich etwas Wichtiges ein, was sie woanders zu tun hatte. „Es muss einen Grund geben," dachte Zumo, und sein kleines Knoblauchherz wurde schwer. „Vielleicht kann ich es reparieren, wenn ich verstehe, was falsch ist, und endlich Freunde haben, mit denen ich Geschichten teilen kann."
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