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Das große Hüpf-Duell

Das große Hüpf-Duell

Meet Kiko in this magical adventure! A free Funny for kids age 6+. Read online or listen with audio narration in the Momo app.

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Kiko das Känguru saß auf einer Parkbank, sein kräftiger Schwanz hing über die Seite wie ein flauschiges Fragezeichen. Er beobachtete, wie Blätter langsam von den Bäumen fielen. Ein Blatt. Zwei Blätter. Drei Blätter. Gääääähn! „Der beste Hüpfer der ganzen Welt zu sein ist langweilig, wenn es nichts Aufregendes gibt, wofür man hüpfen kann", seufzte er. Seine Ohren hingen tiefer als ein schmelzendes Eis. Sogar die Wolken sahen gelangweilt aus und hingen am Himmel wie klumpige Kissen.

Plötzlich schwang ein brauner Blitz durch die Bäume. WUUUSCH! Marco der Affe landete kopfüber auf der Bank, sein lockiger Schwanz um die Rückenlehne geschlungen. „Langweilig? LANGWEILIG?" plapperte Marco, seine Augen funkelten voller Schelmerei. „Hat jemand langweilig gesagt? Das ist mein unbeliebtestes Wort! Gleich nach 'Schlafenszeit' und 'keine Bananen mehr!'" Er drehte sich mit einem Grinsen herum, das sich von Ohr zu flauschigem Ohr erstreckte. Kikos Ohren schossen hoch wie zwei aufgeregte Ausrufezeichen.

„Ich habe die BESTE Idee!" verkündete Marco und hüpfte auf der Bank. „Lasst uns einen Wettbewerb machen! Ein Hüpf-Duell! Eine Sprung-Party! Ein Feder-Ding!" Seine Hände wedelten wild, während er sprach. Kikos Augen leuchteten wie Geburtstagskerzen auf. „Einen Hüpfwettbewerb? Aber ich bin bereits der beste Hüpfer!" sagte er und blähte seine Brust auf. Marco machte einen Rückwärtssalto. „Das werden wir ja sehen, Känguru-König! Ich wette, ich kann höher, schneller und alberner hüpfen als du!"

„Erste Aufgabe!" erklärte Marco und zeigte zum Spielplatz. „Wer beim Hüpfen die Spitze der Schaukel berühren kann, gewinnt!" Kiko lachte. „So einfach wie Eukalyptus essen!" Er duckte sich, seine kräftigen Beine spannten sich wie Federn. Marco packte einen nahen Ast, bereit zum Absprung. „Auf drei!" riefen sie zusammen. „Eins... zwei... ZWEIEINHALB... ZWEI UND DREI VIERTEL..." Sie fügten immer mehr Bruchzahlen hinzu, jeder versuchte als erster zu springen, ohne technisch zu schummeln.

„DREI!" BOING! Kiko schoss sich ab wie eine pelzige Rakete. SPRING! Marco katapultierte sich von seinem Ast. Sie segelten durch die Luft, beide griffen nach der oberen Stange der Schaukel. Aber sie waren so aufs Gewinnen konzentriert, dass sie einander nicht kommen sahen. BONK! Ihre Köpfe stießen in der Luft zusammen. „Aua!" „Au!" Sie purzelten in einem Gewirr von Schwänzen und Pfoten herunter und landeten im Sandkasten mit einem weichen PUFF! Sand sprudelte überall wie ein körniger Geysir.

Marco schüttelte Sand aus seinen Ohren und sprang auf. „Das zählte nicht! Neue Aufgabe - wer die MEISTEN Male hintereinander hüpfen kann, gewinnt!" Sie gingen zum Basketballplatz. „Bereit? LOS!" Hüpf-hüpf-hüpf-hüpf! Sie fingen an zu hopsen wie Popcorn in einer heißen Pfanne. Andere Parkbesucher blieben stehen und starrten. Ein kleines Mädchen mit Zöpfen fing an zu zählen. „Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig..." Hunde bellten aufgeregt. Tauben flatterten verwirrt davon. Der Boden bebte bei jedem synchronen Aufprall.

„Siebenundvierzig, achtundvierzig, neunundvierzig..." skandierte die Menge. Aber Kiko und Marco hüpften so heftig, dass sie seitlich wanderten. Hüpf-hüpf-KRACH! Kiko hüpfte direkt in den Picknickbereich und ließ Sandwiches wie eckige Vögel fliegen. Hüpf-hüpf-PLATSCH! Marco landete im Springbrunnen und schuf eine affenförmige Wassersäule. „Mein Mittagessen!" rief jemand. „Meine Zeitung!" brüllte ein anderer. Die beiden Konkurrenten hüpften weiter und hinterließen eine Spur des Chaos wie ein sehr hüpfiger Tornado.

Sie hüpften durch den Blumengarten - MATSCH! Blütenblätter flogen überallhin. Sie hüpften am Eiswagen vorbei - KLATSCH! Waffeln flogen wie süße Geschosse. „Kann... nicht... aufhören... zu hüpfen!" keuchte Kiko zwischen den Sprüngen. „Ich... auch nicht!" schnaufte Marco. Sie hüpften in verrückten Mustern - Zickzack, Kreise, Achten. Der Park sah aus, als hätte ein Riese Himmel-und-Hölle mit Farbdosen gespielt. Schlammige Fußabdrücke hier, Eisspritzer dort, Blumen überall verstreut!

„LETZTE AUFGABE!" schrie Marco und hüpfte immer noch unkontrolliert. „Wer hüpfend diesen Drachen schnappen kann, wird Hüpf-Champion Supreme!" Er zeigte auf einen roten Drachen, der im höchsten Baum verheddert war. Kikos Kampfgeist stieg höher als jeder Sprung. „Abgemacht!" Sie richteten ihr chaotisches Hüpfen auf den Baum aus. BOING!-BOING!-BOING! Höher und höher gingen sie, wie zwei pelzige Pogo-Stöcke, die verrückt geworden waren. Vögel flohen aus ihren Nestern. Eichhörnchen suchten Deckung.

Diesmal hüpften sie SO hoch, dass sie tatsächlich beide gleichzeitig den Drachen erreichten. „MEINER!" riefen sie beide und packten ihn im selben Moment. Aber die Drachenschnur war um die Äste gewickelt wie Spaghetti um eine Gabel. Als sie zogen, begann der Baum zu schwanken. „Oh oh", sagte Kiko. „Das fühlt sich nicht sicher an..." „Wer zuerst loslässt, verliert!" beharrte Marco. KNAAAARRR machte der Baum. Sie zogen stärker. KRAAAACK machten die Äste.

SCHNAPP! Der Ast brach! Kiko, Marco und der Drachen purzelten durch die Luft wie ein sehr verwirrter Flugzirkus. Sie prallten von einem Parkschirm ab - BOING! Landeten auf den Schultern eines Joggers - „ENTSCHULDIGUNG!" Krachten durch jemandes Zeitung - RISS! Und platschten schließlich mit dem größten PLATSCH aller Zeiten in den Ententeich des Parks. Enten schnatterten empört und watschelten davon. Der Drachen schwamm auf dem Wasser wie eine rote Seerose, immer noch fest von vier entschlossenen Pfoten umklammert.

Als sie im seichten Teich saßen, tropfnass und voller Entengrütze, passierte etwas Lustiges. Kiko fing an zu kichern. Marco begann zu glucksen. Bald lachten sie beide so hart, dass sich Tränen mit Teichwasser in ihren Gesichtern mischten. „Wir sind lächerlich!" schnaubte Kiko. „Wir haben den ganzen Park zerstört!" hickste Marco. „Und wofür? Einen durchnässten Drachen!" Sie schauten sich an, dann auf das Chaos um sie herum, und lachten noch lauter. Ihr Gelächter hallte über den chaotischen Park.

„Weißt du was?" sagte Kiko und wrang seinen Schwanz aus. „Das war viel lustiger als gelangweilt auf einer Bank zu sitzen." Marco nickte und zog ein Seerosenblatt von seinem Kopf. „Aber vielleicht könnten wir nächstes Mal zusammen hüpfen statt gegeneinander?" Sie schauten auf den Drachen, der zwischen ihnen schwamm. „Wollen wir uns die Meisterschaft teilen?" sagten sie zur exakt gleichen Zeit. Sie klatschten sich ab und spritzten dabei Tropfen weg. „Co-Champions des Chaos!" verkündeten sie.

Zusammen arbeitend verbrachten sie den Nachmittag damit, ihr Durcheinander zu reparieren. Sie pflanzten Blumen neu (etwas schief). Sie kauften allen neues Eis (von ihrem Taschengeld). Sie führten sogar eine besondere synchrone Hüpf-Vorstellung als Entschuldigungsshow auf. Das Publikum liebte es! „Hüpft links! Hüpft rechts! Dreht euch um! Was für ein Anblick!" sangen die Kinder mit. Kiko und Marco entdeckten, dass gemeinsames Hüpfen erstaunliche Muster und Tricks schuf, die keiner allein konnte. Ihre Freundschaft machte alles doppelt so lustig.

Als die Sonne zu sinken begann, saßen Kiko und Marco wieder auf ihrer Bank - müde, etwas feucht, aber glücklich. „Morgen zur gleichen Zeit?" fragte Marco und schwang zufrieden seinen Schwanz. „Auf jeden Fall!" stimmte Kiko zu. „Aber vielleicht sollten wir synchrones Schwimmen statt Hüpfen versuchen." Sie schauten sich an und brachen in Gelächter aus. „War nur Spaß!" sagten sie zusammen. „HÜPFEN FÜR IMMER!" Und damit gaben sie einen letzten jubelnden Hüpfer ab und landeten perfekt auf der Bank, während die Sterne über ihren Köpfen zu funkeln begannen.

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