Vorschau
Pebbo war ein kleiner, runder Stein, der an einem stillen Pfad lebte. Jeden Morgen schaute er zu, wie die Sonne das Gras golden färbte.
Er liebte es, durch das weiche Moos zu rollen. „Wheee!" flüsterte er zu sich selbst und spürte das kitzelige Grün unter sich.
Eines Tages landete ein Schmetterling direkt auf Pebbo! „Hallo, kleiner Stein," sagte sie. „Willst du spielen?"
Pebbo wollte ja sagen, aber die Worte blieben ihm im Hals stecken. Also rollte er stattdessen weg und purzelte den Hügel hinunter.
Er rollte an einem freundlichen Hasen vorbei. „Guten Morgen!" rief der Hase. Aber Pebbo rollte einfach weiter, zu schüchtern zum Anhalten.
Durch Blumenfelder rollte er, vorbei an zwitschernden Vögeln und summenden Bienen. Alle schienen so gesprächig und mutig!
Pebbo rollte, bis er nicht mehr rollen konnte. Er war müde und allein. „Warum kann ich nicht einfach hallo sagen?" fragte er sich traurig.
Er versuchte zu üben. „H-hallo," flüsterte er zu einem Löwenzahn. Aber sogar die Blume machte ihn nervös!
Plötzlich hörte Pebbo ein wunderbares Geräusch - platsch, platsch, wuuusch! Was konnte das nur sein?
Er spähte über einen sandigen Hügel und schnappte nach Luft. Ein ganzer Strand voller Kieselsteine, genau wie er! Sie spielten in den Wellen.
„Komm zu uns!" rief ein funkelnder Kieselstein. Pebbo holte tief Luft und rollte langsam hinunter.
„Ich bin Glitzer!" sagte der funkelnde. „Und ich bin Fels!" sagte ein anderer. Es störte sie nicht, dass Pebbo zuerst still war.
Sie spielten Wellen-Fangen und bauten zusammen Sandburgen. Endlich fühlte sich Pebbo mutig genug. „Ich bin Pebbo!" sagte er mit einem großen Lächeln.
„Hurra für Pebbo!" jubelten alle Kieselsteine. Sie rollten und platschten, bis die Sonne orange wurde.
Jetzt hatte Pebbo seinen Platz gefunden. Mit Freunden, die ihn verstanden, war mutig sein ganz einfach. „Bis morgen!" rief er fröhlich.
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