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Hoch oben auf einer Felsklippe lebte die kleine Pyra. Sie hatte funkelnde lila Flügel, die in der Sonne schimmerten.
Jeden Morgen sah Pyra zu, wie Adler an ihrem Zuhause vorbeischwebten. „Wie schweben sie nur so hoch?" fragte sie sich.
„Das probiere ich auch!" Pyra schlug ihre Flügel ganz schnell. Aber statt nach oben zu fliegen, purzelte sie ins weiche Moos! Plumps!
„Hoppla!" kicherte Pyra und schüttelte Moos von ihrer Schnauze. Eine flauschige Wolke schwebte herunter, um sie zu besuchen.
„Hallo, kleiner Drache! Ich habe gesehen, wie du es versucht hast," sagte die Wolke freundlich. „Schau, wie ich schwebe!" Die Wolke wippte sanft.
Pyra probierte zu schweben wie die Wolke. Sie breitete ihre Flügel weit aus und machte kleine Hüpfer. Hüpf, hüpf, hüpf!
Jeder Hüpfer fühlte sich anders an. Manche waren wackelig, manche waren federnd. „Welcher Hüpfer fühlt sich am leichtesten an?" fragte die Wolke.
Pyra bemerkte etwas Besonderes. Wenn sie ihre Flügel langsam ausbreitete und nach unten drückte, blieb sie länger in der Luft!
„Die Luft trägt mich, wenn ich sie drücke!" quietschte Pyra aufgeregt. Sie übte den langsamen, kräftigen Druck und nochmal.
Diesmal verließen ihre Zehen drei ganze Sekunden lang den Boden! Die Wolke jubelte: „Du lernst es!"
„Ach! Ich muss gar nicht schnell schlagen!" erkannte Pyra. „Ich muss die Luft mit starken, langsamen Flügeln nach unten drücken!"
Pyra holte tief Luft. Drücken... heben... gleiten! Sie stieg auf, auf, auf in den Abendhimmel!
„Ich fliege! Ich fliege wirklich!" Pyra schwebte in Kreisen um ihre Wolkenfreundin, die vor Freude tanzte.
Zusammen malten sie Loopings an den orangenen Himmel. Andere Drachen schauten zu und klatschten mit den Flügeln.
In dieser Nacht träumte Pyra von morgigen Flügen. „Lernen ist wie Zauber!" flüsterte sie zu den Sternen.
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