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Professor Broccoli stand vor seiner Klasse, seine grünen Röschen hüpften vor Aufregung, als er an die Tafel schrieb. Sein bester Freund Bob, eine fröhliche grüne Erbse, saß wie immer auf seiner Schulter. Sie machten alles zusammen - unterrichten, erforschen, sogar das Mittagessen im Lehrerzimmer teilen, wo nie andere Lehrer zu sitzen schienen. „Guten Morgen, meine wunderbaren Schüler!" rief Professor Broccoli aus und breitete seine blättrigen Arme weit aus. Die Kinder kicherten, als Bob seinen Arm hinunterrollte und mit einem kleinen Hüpfer auf dem Pult landete. Als Professor Broccoli sich zur Klasse umdrehte, fiel ihm etwas auf. Die Klassenzimmerfenster waren von einem geheimnisvollen Nebel bedeckt, sodass man nicht nach draußen sehen konnte. Winzige Tröpfchen funkelten wie Diamanten auf dem Glas. „Wie merkwürdig!" rief er aus, seine Stimme voller Verwunderung.
Bob rollte näher zum Fenster und hinterließ eine winzige Spur auf dem Pult. „Professor, warum können wir nicht mehr nach draußen sehen? Die Fenster waren doch vor einer Stunde noch klar!" Die Schüler lehnten sich in ihren Stühlen vor, plötzlich interessiert. Sarah, ein aufgewecktes Mädchen in der ersten Reihe, hob die Hand. „Vielleicht hat sie jemand weiß angemalt?" „Eine interessante Hypothese!" sagte Professor Broccoli, seine Röschen wackelten vor Freude. Er liebte es, wenn seine Schüler Fragen stellten - das ließ ihn seine Liebe zum Lernen weniger einsam fühlen. „Aber lasst mich euch alle etwas fragen. Hat schon mal jemand von euch auf einen Spiegel gehaucht? Was passiert dann?" Mehrere Hände schossen hoch. „Er wird beschlagen!" rief Marcus von hinten. „Genau!" Bob hüpfte aufgeregt. „Also sind auch unsere Klassenzimmerfenster beschlagen. Aber warum? Was lässt sie beschlagen wie einen Spiegel?"
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